14. Oktober 2026 Neuigkeiten
redMOGday 2026: Beutlhauser präsentiert Technik für anspruchsvolle Einsatzlagen
Rund 140 Besucher erleben beim „redMOGday“ leistungsfähige Lösungen für Feuerwehren und den Katastrophenschutz
Heiße Sommer mit langen Trockenperioden treffen auf ungewöhnlich starke Unwetter mit Starkregen. Beide Extreme verändern das Einsatzgeschehen massiv. Feuerwehren, Rettungskräfte und der Katastrophenschutz müssen im Ernstfall sowohl bei Vegetationsbränden als auch bei Überschwemmungen und Hochwasserlagen umgehend handlungsfähig sein. Welche technischen Lösungen dabei unterstützen können, zeigte die Beutlhauser-Gruppe beim „redMOGday 2026“ am 12. September auf dem Gelände des MSC Schwabhausen e.V. in Thüringen. Im Fokus stand der Feuerwehr-Unimog, besser bekannt als „redMOG“.
„Wir alle haben in den letzten Monaten in den Medien von den verheerenden Waldbränden in verschiedenen Regionen Europas und auch in Deutschland gehört. Für die Einsatzkräfte sind solche Brände eine enorme Herausforderung, weil sie mit herkömmlichen Fahrzeugen oft nicht oder nur mit Verzögerung erreicht werden können. Genau hier spielt der Unimog seine Stärken aus“, sagte Nils Rotter, Leiter Kommunaltechnik bei Beutlhauser.
Unimog im Härtetest auf dem Offroad-Parcours
Zu den wesentlichen Eigenschaften des Fahrzeugkonzepts zählen die Geländegängigkeit in Kombination mit der hohen Bodenfreiheit und dem Allradantrieb. Der Unimog bewältigt unbefestigte Wege, steile Rampen und starke Gefälle, sodass er in der Lage ist, selbst in schwer zugänglichen Einsatzorten effizient Hilfe zu leisten. Davon konnten sich die Besucher des „redMOGdays“ auf dem Offroad-Parcours des MSC Schwabhausen e.V. selbst überzeugen.
Klar ist aber auch: Ebenso wichtig wie die Basis ist der passende Aufbau für den spezifischen Einsatzzweck. Verschiedene Aufbauhersteller wie Ziegler, Schlingmann, BAI und Maxwald präsentierten ihre Lösungen. Ergänzt wurde das Angebot durch Brandschutztechnik Müller aus Zierenberg, der als Komplettausrüster für Einsatzkräfte vor Ort war. Ergänzend stellte Beutlhauser robuste Baumaschinen von Bobcat aus, die das Portfolio für anspruchsvolle Einsätze und Arbeiten im Gelände abrundeten. So ergab sich für die rund 140 Besucher ein umfassendes Gesamtbild.
Einsatzkräfte teilten ihre Erfahrungen
Auch der direkte Erfahrungsaustausch stand beim „redMOGday“ im Mittelpunkt. Feuerwehren, Rettungsorganisationen und die Bundeswehr stellten eigene Fahrzeuge aus und berichteten aus der Praxis. „Dieser direkte Austausch zwischen Einsatzkräften, Herstellern und Fachleuten ist für uns besonders wertvoll“, so Nils Rotter. Einen besonderen Dank richtete er an die Feuerwehr Ohrdruf aus dem Landkreis Gotha, die mit einer Feldküche und Getränken für die Verpflegung sorgte. Mit dem Verlauf der Veranstaltung zeigte sich Beutlhauser sehr zufrieden. Der „redMOGday“ hat gezeigt: Im Ernstfall ist auf die richtige Technik Verlass.