Eine Gruppe von Mitarbeitenden steht lächelnd vor einem geöffneten technischen Großgerät mit sichtbaren Kabel- und Batteriesystemen in einer Werkhalle.
Beutlhauser x Fenecon Gruppe Foto: BeutlhauserJulian Haider, Teamleiter bei Beutlhauser Safe Work (v. l.), Stephan Simmet, Leiter Prototypenbau und Instandhaltung, Andreas Kurz, Lagerleiter bei Fenecon in Iggens-bach, Maria Feilmeier, Assistenz BU Leiter Produktion & Logistik und Kathrin Hochleit-ner, Lagerleiterin bei Fenecon in Vilshofen sowie Technischer Prüfer Daniel Scholz, freuen sich über die Zusammenarbeit zwischen Beutlhauser Safe Work und Fenecon.

23. Juli 2026 Praxisbeispiele

Fenecon steht unter dem „Schutzschirm“ von Beutlhauser Safe Work

Mit System zu mehr Sicherheit 

Wachstum bringt Bewegung ins Unternehmen – und manchmal auch völlig neue Herausforderungen, die erst auf den zweiten Blick sichtbar werden. Zwischen neu angeschafften Anlagen, Regalen und übernommenen Beständen stand bei der Fenecon GmbH die Frage im Raum, wie gewährleistet werden kann, dass die rund 400 Beschäftigten standortübergreifend zu jeder Zeit mit sicheren Betriebsmitteln arbeiten. Beutlhauser Safe Work sorgt dafür, dass Überblick und Sicherheit erhalten bleiben.

Fenecon ist ein führender deutscher Hard- und Softwarespezialist für Stromspeicherlösungen in den Segmenten Privathaushalt, Gewerbe und Industrie. Alle Speichermodelle zeichnet das selbst entwickelte Energiemanagementsystem FEMS aus. Die Zielsetzung: eine Zukunft mit 100 Prozent erneuerbaren Energien zu gestalten. „Im Zuge der Energiekrise sind wir stark gewachsen“, berichtet Stephan Simmet, Leiter Prototypenbau und Instandhaltung.

In Iggensbach in Niederbayern entstand ein neuer Firmensitz. Hier fertigt das Unternehmen seit Anfang 2024 seine Industriestromspeicher. Zugleich erwarb Fenecon Mitte 2024 einen zusätzlichen Lager- und Produktionsstandort im niederbayerischen Albersdorf mit mehr als 20.000 Quadratmetern und einem großen Altbestand an Betriebsmitteln. Dort erfolgen seither die Produktion und der Vertrieb der Heim- und Gewerbespeicher.

Sichere Rahmenbedingungen schaffen

Mit der rasanten Firmenentwicklung rückten die Themen Technische Prüfungen und Sicherheitsschulungen zunehmend in den Fokus. Schließlich hat der Schutz der Beschäftigten höchste Priorität. „Wir haben eine Sorgepflicht für die Mitarbeiter. Was ihnen für die Arbeit zur Verfügung gestellt wird, muss sicher sein“, betont Simmet. Gleichzeitig gilt es, gesetzliche Vorschriften zu erfüllen.

Die Zusammenarbeit mit Beutlhauser kam durch einen privaten Kontakt zwischen dem Iggensbacher Lagerleiter Andreas Kurz und Julian Haider, Teamleiter bei Safe Work, zustande. Schnell wurde ein erster Termin für eine Schulung zum sicheren Umgang mit Anschlag- und Lastaufnahmemitteln gemeinsam umgesetzt. Da für Fenecon klar war, dass der Technische Prüfdienst von einem verlässlichen, kompetenten Dienstleister übernommen werden muss, der über das nötige Know-how verfügt, wurde die Partnerschaft auf diesen Bereich ausgeweitet. 

Von der Bestandsaufnahme zur finalen Inventarisierung

„Wir sind hier zunächst in Vorleistung gegangen und haben einen Prüfer zur Verfügung gestellt, der an den beiden Standorten eine Bestandsaufnahme der vorhandenen prüfpflichtigen Arbeitsmitteln gemacht hat – von der kleinen Rundschlinge über Regale bis hin zum 12,5-Tonnen-Kran. So konnten wir die Größenordnung einschätzen“, berichtet Julian Haider. Der Mehrwert für Fenecon als Kunden: „Wir haben nicht irgendein Pauschalangebot bekommen, sondern ein faires Angebot, das individuell auf uns zugeschnitten ist“, betont Andreas Kurz.

Auch mit der begleitenden Dokumentationsleistung kann Safe Work bei Fenecon punkten. Da es bislang keinerlei Inventarisierung gab, hat Technischer Prüfer Daniel Scholz die rund 1.000 Betriebsmittel nicht nur akribisch auf ihre Funktion und Sicherheit geprüft. Er hat zusätzlich Betriebsmittelnummern vergeben und die Betriebsmittel selbst entsprechend etikettiert. Dabei stand im Fokus, dass Fenecon anschließend geordnete Daten zur Verfügung stehen, mit denen strukturiert gearbeitet werden kann.

„Wenn wir in unserem System nun ein Betriebsmittel auswählen, können wir dazu das Prüfprotokoll mit Bildern und Informationen zu möglichen Mängeln, die bei der Prüfung aufgefallen sind, einsehen“, folgert Simmet. Das schafft Transparenz und erleichtert die tägliche Arbeit spürbar. Die Zusammenarbeit läuft erfolgreich und auf Augenhöhe. Für die Zukunft ist geplant, die Partnerschaft weiter zu vertiefen und gemeinsam auszubauen.

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