Mit Innovationen und Qualität in die Zukunft

Dr.-Ing. Ralf Forcher ist seit 2015 Leiter Sales, Service and Marketing Mercedes-Benz Special Trucks sowie Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Secial Trucks. Der gebürtige Karlsruher hat seine Karriere im Daimler-Konzern 1996 als Entwicklungsingenieur bei Mercedes-Benz begonnen. In seinen Zuständigkeitsbereich fällt auch der Unimog Geräteträger. Über die Zukunft des Unimog und die Partnerschaft mit Beutlhauser haben wir im Interview mit ihm gesprochen.
Dr.-Ing. Ralf Forcher ist Leiter Vertrieb und Marketing sowie Mitglied der Geschäftsführung  bei Mercesdes-Benz Special Trucks.
Dr.-Ing. Ralf Forcher ist Leiter Vertrieb und Marketing sowie Mitglied der Geschäftsführung bei Mercesdes-Benz Special Trucks.

BEUTLHAUSER: Herr Forcher, wie schätzen Sie die Zusammenarbeit mit Beutlhauser ein?

Dr. Ralf Forcher: Die Zusammenarbeit mit der Unimog Generalvertretung Beutlhauser ist eine über Jahrzehnte gewachsene Partnerschaft.
Die Vertriebs- und Servicemannschaft von Beutlhauser bietet hoch qualifizierte Beratungs- und Werkstattleistung und sorgt somit 
für viele treue und zufriedene Unimog-Kunden. Beutlhauser hat unsere Mercedes-Benz Markenwerte wie zum Beispiel Qualität, Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit verinnerlicht und macht sie für den Kunden erlebbar.

"Qualität, Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit
machen Unimog für unsere Kunden erlebbar."

Über welche Neuigkeiten aus dem Unimog-Bereich können Sie berichten? Innovationen, Investitionen, etc.?
Seit 2013 sind wir mit zwei komplett neu entwickelten Unimog Baureihen auf den Markt gekommen. Zum einen die „Geräteträger Baureihe“ der Typen U216 bis U530 und zum anderen die hochgeländegängige Baureihe U4023 bis U5023. In die Entwicklung der neuen Baureihen sind viele Innovationen wie zum Beispiel  neue, verbrauchsarme und leistungsstärkere Motoren und Abgasreinigungssysteme, komplett überarbeitetes Interieur sowie höhere Gesamtgewichte und Achslasten eingeflossen. Die laufenden und zukünftigen Entwicklungen sind entsprechend den Kundenwünschen nach steigender Nutzlast- und Motorleistung sowie Fahrkomfort ausgerichtet.

Wo sehen Sie zusätzliche Potenziale für den Unimog im deutschen Markt für die Zukunft, speziell auch in welchen Marktsegmenten über den klassischen kommunalen Einsatz hinaus?
Die Unimog heute kommen überwiegend in den Segmenten Straßenbetriebsdienst und Kommunalwirtschaft zum Einsatz. Darüber hinaus erfreuen sich die Unimog einer Verbreitung in Feuerwehr und Katastrophenschutz. Des Weiteren erwarten wir zukünftig verstärkten Zuspruch aus der Kundengruppe der Lohnunternehmer und Dienstleister.

Worin bestehen die größten Herausforderungen aus ihrer Sicht?
Die größte Herausforderung für uns als Hersteller ist es dauerhaft unsere Kunden zufriedenzustellen. Dazu müssen wir gemeinsam mit unseren Vertriebs- und Servicepartnern permanent arbeiten. Anhalten bedeutet Rückschritt in diesem Zusammenhang. Als Hersteller sind wir besonders bei der Produktgestaltung gefordert und haben uns vorgenommen auch zukünftig flexibel auf Kundenanforderungen zu reagieren. Weltweit gesehen, sind die unterschiedlichen gesetzlichen Anforderungen z. B. hinsichtlich Abgasregulierungen eine große Herausforderung.

"Gemeinsam mit unserem Partner Beutlhauser können wir
die Zufriedenheit und Treue unserer Kunden sicherstellen."

Die neue Unimog Generation ist jetzt seit 2013 auf dem Markt. Wie kommt der Unimog Geräteträger am Markt an?

Wir bekommen durchweg positive Rückmeldungen zum neuen Profi-Geräteträger. Die Fahrer freuen sich über den ruhigen, sicheren und ergonomischen Arbeitsplatz und die Betreiber und Eigentümer über die niedrigen Lifecycle-Kosten.
 
Das Thema Digitalisierung und Industrie 4.0 ist derzeit ein beherrschendes Thema. Wie stellt sich der Unimog hier für die Zukunft auf?
Moderne elektronische Hilfsmittel und Assistenzsysteme bieten ein erhebliches Potenzial, die Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Ergonomie im Arbeitseinsatz weiter zu steigern. Aktuell sind Erprobungen mit dem Mercedes-Benz FleetBoard-System geplant. Dieses Telematiksystem unterstützt Fahrer und Halter bei der Planung von Servicetätigkeiten und Werkstattaufenthalten. Darüber hinaus bietet der Unimog eine neue genormte elektronische Geräteschnittstelle, um die Integration und den Datenaustausch mit Anbaugeräten zu erleichtern.

Was ist Ihre Erwartungshaltung an Beutlhauser?
Ich freue mich, dass Beutlhauser für die Zukunft gut aufgestellt ist und wir auch zukünftig unsere vertrauensvolle und engagierte Zusammenarbeit fortführen werden. Gemeinsam im Team können wir sicherstellen, dass unsere Kunden bei uns auch weiterhin in den besten Händen sind.