Angebotsvorsorge

Sowohl privat als auch beruflich dienen regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen dazu, Erkrankungen vorzubeugen und Ihnen ein langes und unbeschwerliches (Berufs-) Leben zu sichern. Der Gesetzgeber hat die arbeitsmedizinische Vorsorge mit Inkrafttreten der ArbMedVV geregelt.

Die Angebotsvorsorge ist eine arbeitsmedizinische Vorsorge, die bei bestimmten gefährdenden Tätigkeiten wiederkehrend angeboten werden muss, z.B. bei

Tätigkeiten an Bildschirmgeräten – G37

Fahr-, Steuer- oder Überwachungstätigkeiten – G25

Es ist jedoch den Beschäftigten überlassen, ob sie das Angebot wahrnehmen oder nicht. Mitarbeiter, die überwiegend das Merkmal der G25 erfüllen, also viel Arbeitszeit damit verbringen, Fahrzeuge, Maschinen oder Einrichtungen zu fahren oder zu bedienen, sind aufgefordert, diese Vorsorge als Eignungsuntersuchung zu absolvieren. 

Welche Untersuchung ist die richtige für mich?

G37 - Tätigkeiten an Bildschirmgeräten

Eine regelmäßige G37-Vorsorge für Augen und Arbeitsgewohnheiten schützt frühzeitig Mitarbeiter:innen, die viel an Bildschirmen arbeiten.

Bildschirmarbeit stellt Augen, Nacken und auch den Rücken unter enorme Belastungen. Aus diesem Grund sind Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, betroffenen Mitarbeiter:innen regelmäßig vorsorgliche G37-Untersuchungen anzubieten, die aus zwei zentralen Teilen bestehen und speziell die Augengesundheit fördern.

Wie funktioniert eine G37-Untersuchung?

Die G37-Untersuchung besteht aus einem allgemeinen Test, in dem die Arbeitsgewohnheiten untersucht werden, sowie einem speziellen Test, in dem das Sehvermögen geprüft wird. Die anschließende, individuelle Beurteilung hilft, gesundheitliche Beschwerden und Krankheitsfälle nachweislich zu minimieren.

G25 - Fahr-, Steuer- oder Überwachungstätigkeiten

Bei der G25-Untersuchung werden grundsätzlich Beschäftigte eines Unternehmens untersucht, die im Rahmen ihrer Tätigkeit Fahrzeuge, Maschinen oder Geräte fahren, steuern und überwachen. Dazu zählen alle Arten von Kraft- und Schienenfahrzeugen, Förder- und Hebefahrzeugen, welche in der Industrie oder auf Baustellen häufig Verwendung finden. Überwachungs- und Steuerungstätigkeiten werden oft an Bediengeräten oder innerhalb von Leitständen ausgeführt.

Wie funktioniert eine G25-Untersuchung?

Nach Feststellung der relevanten medizinischen Vorgeschichte und Arbeitsanamnese wird eine orientierend körperliche Untersuchung durchgeführt. Das Seh- und Hörvermögen und der Urinstatus (Mehrfachteststreifen auf Blut, Protein, Zucker etc.) wird in der G25 Vorsorgeuntersuchung beurteilt. Insbesondere die Sehschärfe für die Ferne, das räumliche Sehen, der Farbsinn und das Gesichtsfeld sowie das Kontrastsehen sind wichtige Parameter für die Eignung im Rahmen der Vorsorge-Untersuchung. Bitte bringen Sie Ihre Sehhilfen und Kontaktlinsen zur arbeitsmedizinischen Untersuchung mit.

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Über das Formular unten können Sie sich jetzt zur arbeitsmedizinischen Vorsorge anmelden.

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