9. Juli 2021 | Beutlhauser-Gruppe

Tiltrotator erfolgreich in die Maschinensteuerung integriert

Sie werden gerne als „flexible Handgelenke“ für Baggerarme umschrieben: Tiltrotatoren sorgen für optimierte Einsatzmöglichkeiten bei Baggern, weil sie die Bewegungsfreiheit bei der Verwendung von Anbaugeräten enorm erhöhen. Schließlich können sie gleichzeitig schwenken und rotieren. Da die Bauvorhaben immer umfangreicher werden und oft ein Verbau nötig ist, hat sich auch die Firma Delling aus Engelthal, zu deren Haupttätigkeiten die Erstellung von komplexen Baugruben sowie diverse andere Erdarbeiten zählen, für einen Tiltrotator an ihrer Maschine entschieden.

Spezielles Gateway ermöglicht die Einbindung der bestehenden 3D-Steuerung

Mithilfe von Beutlhauser Smart Systems wurde dieser über ein spezielles Gateway erfolgreich in die bestehende 3D-Maschinensteuerung eingebunden. Das Drehsignal kommt vom Hersteller des Tiltrotators und wird für die Steuerung eines Leica iCG 60 Roverstabs, mit dem
das Bestandsaufmaß bei Geländeaufnahmen erstellt wird, übersetzt. Das Bestandsaufmaß wird mithilfe der Dataflor CAD Software auf den Computer weiterverarbeitet. Die Tilt-Funktion wird über einen verbauten Leica Sensor bewerkstelligt, der durch die QilQuick- Elektrodurchführung an das System angebunden wird.

Zweiter Roverstab spart Zeit

Vor Kurzem hat die Firma Delling in einen zweiten Roverstab investiert. Für ein leichteres Handling ist die Wahl auf einen Leica iCG 70 gefallen. Alle Nutzer des Roverstabs wurden von Beutlhauser Smart Systems geschult. Ein Beispiel für den Mehrwert der Lösung: Delling-Maschinist Andreas Gleich, der bereits seit 2019 mit einem Dual-GNSS-System – anfangs mit der iCON 3D-Software und später mit der neueren Software-Version MC1 – arbeitet, kann nun selbst Geländemodelle auf der Baustelle erstellen. Er ist dafür also nicht mehr auf den Bauleiter angewiesen. Gerade bei kleineren Baugruben oder Flächenplanien ist das ein großer Vorteil.