5. Juli 2021 | Beutlhauser-Gruppe

Erster Liebherr Teleskoplader für Hitz Gruppe

Das 1964 gegründete Familienunternehmen aus Roßtal, zählt mit seinen Leistungen in Erdbau, Kanalbau, Straßenbau, Spezialtiefbau, Abbruch sowie im Bereich der Entsorgung und Recycling zu den bedeutenden Unternehmen der Baubranche in der Metropolregion Nürnberg. An der Spitze des familiengeführten Unternehmens stehen heute die Söhne von Richard Hitz. Im Jahr 2009 stieg Matthias Hitz und im Jahr 2013 Dominik Hitz in die Geschäftsführung ein und führen somit in dritter Generation die Firmengruppe.
Aus dem damaligen Hauptgeschäft Erdbau, Abbruch und Recycling entwickelten die drei Familienmitglieder heute eine moderne und leistungsfähige Firma, die auf Marktanforderungen und örtliche Gegebenheiten in Nürnberg und dem Umland eingeht.

Teleskoplader mit Arbeitsbühne und Korb

Die Familie entschied sich vor kurzem für einen neuen Liebherr Teleskoplader T46-7s mit einer zusätzlichen Decker-Arbeitsbühne DP500F. Die maximale Hubhöhe von 7 Metern und eine maximale Traglast von 4,6 Tonnen des Teleskopladers, in Verbindung mit der Arbeitsbühne ermöglichen eine hohe Flexibilität auf der Baustelle. Die Bühne hat eine Korbsteuerung, welche die notwendigen Funktionen Arm heben/senken, sowie Teleskop aus-/einfahren anbietet.
Die Not-Stopp Einrichtung im Korb ermöglicht ein Stillsetzen des Trägergerätes zu jeder Zeit. Eine Überschreitung der maximalen Korbneigung in Fahrtrichtung setzt das Trägergerät ebenfalls außer Funktion. Aus der Komfort-Fahrerkabine des T46-7s kann der Arbeitskorb auch nach den Vorgaben der EN280 gesteuert werden. Somit lässt sich in Gefahrensituationen von hier aus der Not-Aus übersteuern, damit ein Notablass durchgeführt werden kann. Bei Ausfall der Hydraulik kann das Teleskop über eine elektrische Pumpe so weit zurückgefahren werden, dass ein gefahrloses Ver-lassen des Arbeitskorbes möglich ist.

Hydrostatischer Fahrantrieb für 40 km/h

Der besonders leistungsfähige, hydrostatische Fahrantrieb ermöglicht eine tatsächliche Maximalgeschwindigkeit von 40 km/h. Alternativ werden die Geräte mit Geschwindigkeitsvarianten von 20 km/h und 30 km/h angeboten. Die Regelung der Fahrgeschwindigkeit erfolgt stufenlos und mit der serienmäßigen „Auto Power“-Funktion unabhängig von der momentan erforderlichen Leistung in der Arbeitshydraulik. Dabei wird die Motordrehzahl je nach Bedarf und die Auslenkung des Joysticks, unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit, automatisch angehoben.

Komfort und Sicherheit im Fokus

Für höchsten Fahrkomfort und Sicherheit bei Fahrt in unebenem Gelände sorgt der serienmäßige „Hill Assist“ – durch die automatische Aktivierung der Parkbremse.
Besonderes Highlight des T46-7s ist die Fahrerkabine mit serienmäßigem Überrollschutz, welche keinen oberen Querholm mehr benötigt. Das Kabinenschutzgitter ist nun außen angebracht und erlaubt eine bisher unerreichte Sicht nach oben. Beim Manövrieren auf engem Raum ermöglichen der niedrige Teleskop-Anlenkpunkt und die großzügige Kabinenverglasung gute Sicht auf Reifen, Anbauwerkzeug und Last. Der am Sitz montierte, mitschwingende Multifunktionsjoystick steuert bis zu sechs Funktionen zum Fahren und Bedienen der Hydraulikfunktionen. Wie bei allen Liebherr „S“-Teleskopladern erfolgt die Wahl der Lenkbetriebsarten elektronisch. Ein manuelles Synchronisieren der Radpositionen ist nicht erforderlich.

Intuitive Bedienung durch TFT-Farbdisplay

Auf dem großen TFT-Farbdisplay werden die wichtigen Maschinenparameter und weitere nützliche Informationen dargestellt. Die eindeutige und farbige Kennzeichnung von Fahr-, Arbeits-hydraulik-, Sicherheits- und Beleuchtungsschaltern ermöglicht eine intuitive Bedienung. Die schwimmend gelagerte Kabine filtert darüber hinaus Stöße und Schläge. Ein deutlich größerer Innenraum, großzügige Ablagen, gekühltes Staufach, Radio sowie integrierte USB-Ladebuchsen runden das Komfortangebot in der Kabine ab.

Geeignet für schweren Industrieeinsatz und anspruchsvolles Gelände

Die serienmäßige Auslegerführung reduziert eine Verwindung des Teleskops im schweren Industrieeinsatz. Ein optionaler Abstreifbesen sorgt dafür, dass anhaftendes Material nach Lastaufnahme nicht ins Innere des Auslegers eindringt. Unterbodenschutz und spezielle Schutzgitter vermindern zudem das Risiko von eindringenden Fremdkörpern.

Allradantrieb und das hundertprozentige Sperrdifferential für sichere Fahrt

Beim Transport im Gelände sorgen der Allradantrieb und das hundertprozentige Sperrdifferential für sichere Fahrt. Beim Heben und Stapeln der Güter kommt den Liebherr-Maschinen ihre hohe Standsicherheit zugute, wobei der Niveauausgleich Schräglagen kompensiert. Zudem informiert die intelligente Überlastwarneinrichtung stets über die Traglastsituation. Bei Gefahr sind nur noch stabilisierende Bewegungen der Arbeitshydraulik möglich.

„Der neue Teleksoplader ist für das Unternehmen Hitz ein totaler Allrounder. Er kommt bei Verladearbeiten, Transportarbeiten, Hebearbeiten und eigentlich allem was anfällt zum Einsatz“, erklärt Paul Wirth, Regionalleiter Beutlhauser Nürnberg, die Einsatzgebiete des neuen Teleskopladers.