14. Januar 2021 | SMART SYSTEMS

Eurovia Verkehrbau Union

LKW-Fahrer, die zukünftig den Industriepark in Schwarze Pumpe anfahren, haben demnächst die Möglichkeit, auf zwei neuen Park-plätzen direkt am Industriepark zu rasten.
Die EUROVIA Verkehrsbau Union GmbH übernahm die Bauausführung für beide Parkplätze, die mit 50 Standplätzen in Brandenburg und weiteren 75 Standplätzen auf sächsischer Seite die angrenzenden Straßen entlasten. Der Standort Schwarze Pumpe ist somit für die Zukunft gerüstet.

EUROVIA setzt dabei auf moderne Technik aus dem Mietpark von Beutlhauser. Ein Liebherr A 918 Compact mit Leica 3D-Steuerung baggert die komplexen Profile für die Parktaschen aus und verlädt den Aushub direkt auf den LKW. Abstecken von Pflöcken im Vorfeld und zeitraubendes Nachmessen können somit entfallen. Dem Bauleiter ist es durch den Roverstab mit iCG70T-Empfänger und dem bekannten CC80 Tablet möglich, das Volumen des täglich zu-gefahrenen Schotters exakt anhand der von ihm selbst erstellten Geländemodelle zu bestimmen, als Bericht auf dem CC80 abzuspeichern und anschließend zum Ausdrucken zu exportieren. Die leichte Bedienung und die Fähigkeit des iCG70T die Koordinaten und Höhen an der Spitze auch dann zu bestimmen, wenn der Roverstab nicht lotrecht gehalten wird, machen ihn zu einem idealen Werkzeug für den Erdbauer.
Abgerundet wird die Erdbautechnik von einer Liebherr Planierrau-pe des Typs PR 726 mit Leica 3D-Steuerung, welche den Schotterunterbau nach einem vorgegebenen Geländeprofil innerhalb kürzester Zeit fertiggestellt hatte. Auch hier greifen die Vorzüge der Zeit- und Kostenersparnis durch die Reduzierung der Stillstandzeiten, das Wegfallen von Vorbereitungszeiten für das Abstecken und häufige Nachkontrollen.

Flexibilität bewies die 3D-Steuerung der PR 726 nach dem Um-setzen zu einer Straßenbaumaßnahme, bei welcher das GPS durch überhängende Bäume gestört wurde. Der Einsatz einer Leica Totalstation TS16 ermöglichte auch ohne ausreichenden GPS-Empfang, die schnelle Abarbeitung dieses Bauabschnitts mit Millimetergenauigkeit. Der Aufwand für das Aufstellen der Totalstation war dabei gering und auch durch den Bautrupp leicht selbst zu bewerkstelligen.