8. Januar 2016 | Arbeitswelt

Dritte Generation Gruber bei Beutlhauser

Anton Gruber Senior war 45 Jahre bei Beutlhauser. Er hat seine Ausbildung 1948 als Landmaschinenmechaniker begonnen und wurde von Carl Beutlhauser eingestellt. Damals arbeiteten zwölf Angestellte in der Firma. Nach dem Strategiewechsel in den sechziger Jahren mit der Abkehr von der Landtechnik und den Einstieg in das Baumaschinenhandel- und -servicegeschäft, hatte Anton Gruber in der Werkstatt mehr und mehr Aufgaben in diesen Bereichen übernommen. Diverse Fortbildungen und das Engagement von Anton Gruber haben dazu beigetragen, dass er sich in seinen neuen Aufgaben wieder gefunden hat und erfolgreich seinen Job gemeistert hat. Zuletzt unterstützte er die Baugeräte Abteilung. „Ich war sehr zufrieden und habe mich bei Beutlhauser sehr wohl gefühlt. Man konnte zu jeder Zeit offen mit dem Geschäftsführer reden und so Unstimmigkeiten aus der Welt schaffen,“ so Anton Gruber.

Sein Sohn Franz Gruber hat im September diesen Jahres sein 35-jähriges Jubiläum gefeiert. Er hat nach dem Vorbild seines Vaters auch die Landmaschinenmechatroniker Ausbildung absolviert und ist in der Werkstatt Ansprechpartner für den Kundendienst diverser Hersteller und Geräte. Seine langjährige Erfahrung wird von den Kollegen sehr geschätzt und sie sind froh darüber, wenn er ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Franz Gruber hat den großen Umzug von Beutlhauser von der Neuburger Straße in den heutigen Firmensitz der Beutlhauser Gruppe in der Tittlinger Straße miterlebt. In den achtziger Jahren war er im Außendienst für Baugeräte und Teleskope tätig sowie für den Service im Staplerbereich (damals mit Fiat, Heden) zuständig. Heute betreut Franz Gruber den Baugeräte Service. „Da wo man nicht drauf sitzen kann, das sind meine Baugeräte,“ so Gruber. Ein wesentlicher Meilenstein in seiner Karriere war die erste Fahrt zum Kunden MCC nach Kasachstan im Jahre 2005, seitdem war Franz Gruber schon 14 Mal vor Ort. Zu seinen Aufgaben dort zählen die Reparatur und die Wartung der verkauften Geräte sowie deren Instandhaltung. „Am Anfang war es sehr schwer, besonders die Umstellung auf Baumaschinen und Stapler. Da musste ich mich durchbeißen und ich habe es geschafft. Mit viel Durchhaltevermögen und Engagement sowie hilfsbereiten Kollegen“ meint Franz Gruber. Ein weiteres einprägsames Erlebnis war letztes Jahr die Fahrt zum Bodensee in die Schweiz. Franz Gruber war bei einem großen Kunden, der im Bereich Baumfällarbeiten tätig ist und ein Merlo-Teleskop im Einsatz hat – übrigens das größte dieser Art in der Schweiz.

Christoph Gruber, 16 Jahre alt, hat seine Ausbildung als Land- und Baumaschinenmechatroniker im September diesen Jahres bei Beutlhauser in Passau begonnen. Er war mehrmals Praktikant in der Werkstatt bei seinem Vater Franz Gruber und hat zudem bei Außendienstfahrten in den Ferien seinen Vater oft unterstützt. „Drei Generationen einer Familie bei Beutlhauser – das kommt nicht oft vor und darauf sind wir auch stolz. Das zeigt noch mehr, wenn auch in einer etwas anderen Bedeutung, dass wir ein Familienunternehmen sind.“ freute sich Dr. Thomas Burgstaller über diese außergewöhnliche Familiengeschichte.