12. Juli 2019 | Vertrieb

Waldbrandschutz ist Klimaschutz – Unimog auf Wipfelfeuer 2019

Vegetationsbrandbekämpfung wird immer relevanter – weltweit

Der Hochsommer hinterlässt seine Spuren: Hunderte Waldbrände halten die Feuerwehren jährlich allein in Deutschland in Atem. Tendenz steigend. Das bedeutet Dauereinsatz für die Einsatzkräfte. Denn auch viele Felder, Moore und Wiesen sind von schnell grassierenden Flächenbränden betroffen. Mit deutlichen Auswirkungen auf unser Klima.

Das macht auch das von @fire, Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V. veranstaltete internationale Fachsymposium Wipfelfeuer deutlich. Erneut teilten die Einsatzprofis ihr Fachwissen ehrenamtlich mit kommunalen Feuerwehren aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Ihr Ziel: die Vegetationsbrandbekämpfung in Deutschland und Europa zu verbessern.

Die Experten sind sich einig: „Waldbrandschutz ist Klimaschutz“. Dies machte Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), bei der Eröffnung des Fachsymposiums deutlich. Auch Waldbrandschutz-Experte Jens Motsch untermauerte diese Aussage mit seinem Vortrag „Der Einfluss von Wetter und Klima auf Vegetationsbrände“ über die meteorologischen Entwicklungen.

 

Neueste Technik und Know-How gegen die Flammen

Dieses Jahr fand das Event Wipfelfeuer Ende Juni im mecklenburg-vorpommerschen Ludwigslust zum zehnten Mal statt. Zu Gast waren mehr als 350 internationale Experten und Ehrengäste, die Erfahrungen austauschten und sich über die neuesten Gerätetechniken für Lösch-Einsatzfahrzeuge informierten. Selbstverständlich mit dabei: der Unimog von Mercedes-Benz Special Trucks.

Und nach der Theorie folgte die Praxis. 30 nationale und internationale Aussteller sowie 15 Großfahrzeuge waren auf der Fachausstellung für Waldbrandbekämpfung zugegen. Mercedes-Benz Special Trucks bereicherte die Wipfelfeuer mit dem Unimog.

Nach einer kurzen Produktpräsentation folgten zahlreiche Workshops: Führungstaktik, der Einsatz von Handwerkszeugen im Waldbrandeinsatz und Pump & Roll Betrieb, das Löschen während der Fahrt sowie unter Einsatz von realem Feuer. Dabei konnte der Unimog sein breites Leistungsspektrum unter Beweis stellen. Denn sein Fahrzeugkonzept ist wie geschaffen für den anspruchsvollen Einsatz als Löschfahrzeug.

 

Zahlreiche Auf- und Anbaulösungen für Unimog Löschfahrzeuge

Denn wenn es darauf ankommt, müssen sich die Einsatzkräfte auf ihr Fahrzeug verlassen können. Notfälle im Gelände, der Transport von Löschmaterial oder auch das Durchqueren von Wassergräben: Der Unimog ist jeder anspruchsvollen Aufgabe gewachsen – vom kompakten Geräteträger U 218 bis zum hochgeländegängigen Unimog U 5023.

Besonders der knallgelbe, von Mercedes-Benz Special Trucks zur Verfügung gestellte Unimog U 5023 überzeugte beim Praxiseinsatz. Dank seines robusten Fahrwerks und einer Watfähigkeit von 1,20 m ist der Special Truck der optimale Gefährte in brenzligen Situationen im Gelände. Im geschützten Bereich des Special Trucks sind alle Anbauteile sicher untergebracht, ebenso lässt sich eine Reifendruckregelanlage sowie ein besonderer Hitzeschutz der Leitungen integrieren. Dank einer schwenkbaren Dachluke, mit der jeder Unimog ausgestattet werden kann, ist auch das Löschen während der Fahrt möglich.

 

Voller Erfolg für die Vegetationsbrandbekämpfung

Die Wipfelfeuer 2019 brachte den Feuerwehr- und Brandbekämpfungsexperten dank professionellem Erfahrungsaustausch nicht nur neue und hilfreiche Erkenntnisse, sondern machte auch verstärkt auf die zunehmende Bedeutung der Waldbrandbekämpfung aufmerksam. „Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen ein voller Erfolg für das Thema Vegetationsbrandbekämpfung und somit auch für @fire“, wie Organisator Nicolas Neumann resümierte.

Sie möchten mehr über Unimog für Feuerwehren und die zahlreichen Auf- und Anbaulösungen erfahren? Sprechen Sie die Beutlhauser Verkaufsberater des Geschäftsbereichs Kommunaltechnik an.

(Quelle Text/Bild: Mercedes Benz Special Trucks)

 

Autor: Astrid Kerpen
Geschäftsbereich: Kommunaltechnik
Standorte: Eisfeld, Hagelstadt, Hengersberg, Kulmbach, Neustadt/Orla, Weimar