29. November 2018 | Beutlhauser-Gruppe

TSI hat 36 Unimog am Start. Da braucht es einen starken Service-Partner.

Frank Höhne ist Bauingenieur und seit April 2003 bei der Thüringer Straßenwartungs- und Instandhaltungsgesellschaft TSI. Als Technischer Leiter hat er sich in die Firma eingearbeitet und wurde im Juli 2005 zum Geschäftsführer berufen. Im Interview erzählt er über die Zusammenarbeit mit Beutlhauser.

Herr Höhne, was schätzen Sie an der Zusammenarbeit mit Beutlhauser im Allgemeinen?

Von Anfang an habe ich die volle Unterstützung von Beutlhauser bekommen und habe mich mit deren fachlicher Unterstützung in sehr viele technische Details, zum großen Teil beim Unimog, den Mähgeräten und der Winterdiensttechnik einarbeiten können. Mir wurde die Möglichkeit gegeben, in der Werkstatt am „lebenden
Objekt“ Einblicke in viele Baugruppen zu bekommen.

An der Zusammenarbeit in all den Jahren ist besonders hervorzuheben, neben der fachlich und terminlich hervorragenden Ausführung von Reparaturen, dass gemeinsam Probleme gelöst und technische Lösungen geschaffen werden, die unseren Betrieb in der Ausführung unserer Leistungen und in der Leistungsfähigkeit nach vorn gebracht haben.

Wie lange arbeiten Sie schon mit Beutlhauser im Bereich Service / Ersatzteilversorgung zusammen und warum?

Seit 1998, genauso lange wie wir die hervorragende Betreuung bei Reparaturen und Ersatzteilbeschaffung haben, arbeiten wir auch mit dem Verkauf zusammen. Für jedes neue Geschäftsjahr wird unser Bedarf an zusätzlichen und Ersatzinvestitionen besprochen. Die kompetente Beratung über die Ausstattungsvarianten beim Unimog, den Mähgeräten, in der Winterdiensttechnik und in allen anderen Bereichen unserer Tätigkeit schätzen wir sehr und klären unsere Ansprüche und Erwartungen gemeinsam „am Tisch“ ab. Viele innovative Gedanken und Ideen sind im Laufe der Zeit entstanden und umgesetzt worden.

In welchen Bereichen können wir Sie unterstützen?

Mit 36 Unimogs, ausgestattet mit Mähtechnik und Winterdienst­equipment sowie weiteren circa 260 LKW-Einheiten – teilweise ausgerüstet mit Ladekran –, sind wir technisch sehr hoch aufgerüstet. Wir brauchen fachlich kompetente Beratung über Entwicklungen, Lösungsvorschläge für unsere Probleme und wir brauchen einen starken Partner für Reparaturen und Ersatzteilbeschaffung. Diesen Partner haben wir mit Beutlhauser gefunden, wir schätzen sehr die persönliche Betreuung durch kompetente, fachlich sehr versierte Mitarbeiter. Mein persönlicher Dank geht hier unter anderem an Uwe Zschächner, der immer einen Lösungsweg wusste.

Wie ist ihre Flotte im Einsatz?

Unsere 36 Unimogs, davon bereits 14 Stück U530 der Baureihe UGE werden im Winterdienst eingesetzt, bei Bedarf als Trägerfahrzeug für Schneefräsen und Schneeschleudern. Ab Mai kommt die große Umrüstungsaktion für die Grasmahd. Wir führen Leistungen innerhalb von Thüringen an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen durch, aber auch außerhalb von Thüringen in Hessen, Bayern, Sachsen-Anhalt nehmen wir Aufträge an. Mit bis zu 1.800 Stunden pro Jahr erreichen wir eine sehr hohe Auslastung und können preisgünstig am Markt operieren. Im Winter betreuen wir wichtige Hauptverkehrsstraßen 24 Stunden im Schichtbetrieb, im Sommer laufen die Unimogs bei der Grasmahd in 1-Schicht, teilweise im 2-Schicht-Betrieb. Die Unimogs sind im Mähbetrieb mit Front- und Heckmähgerät ausgestattet, wobei wir in den letzten Jahren vermehrt auf Kombinationsmähgeräte im Frontaufbau setzen.

Welche Herausforderung für die Zukunft gibt es für Sie? Spielt Digitalisierung eine Rolle?

Unsere Herausforderung für die Zukunft sehen wir in einer sehr hohen Flexibilität. Die Klimaveränderungen beeinflussen den Winter genauso wie die Wachstumsperioden im Sommer. Die Fahrzeuge und Geräte müssen „standfest“ sein, der Umbau von Winter- auf Sommerbetrieb muss schnell gehen. Prüfungen, Wartung und Reparaturen müssen in der Übergabezeit von Sommer auf Winter und umgekehrt erfolgen. Trotz guter Auslastung müssen wir weiterhin immer konkurrenzfähig sein, d.h. die Kosten müssen im „Griff“ gehalten werden.

Die Ausbildung unserer Leute, die wir teilweise auch bei Beutl­hauser machen, nehmen einen hohen Stellenwert ein und muss, bei diesen hohen Technisierungsstand, weiter verbessert werden.

Digitale Aufzeichnungen über Fahr- und Arbeitsleistung laufen bei uns seit 20 Jahren. Alle Fahrzeugbewegungen werden sekunden- und metergenau aufgezeichnet und ausgewertet. In Zukunft können diese Daten mit Gerätedaten ergänzt werden, um eventuell Ausfälle und Reparaturen rechtzeitig planen zu können. Hier bietet sich ein breites Feld an Aufzeichnungen an, jedes Unternehmen sollte sich dabei aber die Frage stellen, ob diese Informationsflut es weiter bringt!

Die Zukunft wird spannend! Wir freuen uns auch weiterhin die Probleme gemeinsam mit dem Partner Beutlhauser lösen zu können.


Hintergrund

Die TSI GmbH & Co. KG (Thüringer Straßenwartungs- und Instandhaltungsgesellschaft) ist ein modernes Dienstleistungsunternehmen, das ein lückenloses Leistungspaket für den Straßenbetriebsdienst bietet. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung und Kompetenz für den Betriebsdienst von Straßen.

Rund 360 gut ausgebildete und hoch motivierte Mitarbeiter stehen dem Unternehmen zum größten Teil bereits langjährig rund um die Uhr zur Verfügung. Gemeinsam mit einem gut aufgestellten und spezialisierten Fahrzeug- und Gerätepark bildet sich so die Grundlage für Gründlichkeit und Zuverlässigkeit.

TSI betreut das Straßennetz, ob Kreis- und Kommunalstraßen, Bundes- und Landesstraßen, Bundesautobahnen oder Straßen und Plätze privater Auftraggeber. Professionalität, Verantwortungsbewusstsein, Fairness und Transparenz sind Unternehmensgrundsätze und bilden die Voraussetzungen für wirtschaftliche und qualitative Höchstleistungen von TSI.