Arber Event Beutlhauser Unimog
20. April 2018 | Events

TechDay am Großen Arber

Bei 20 Grad und strahlendem Sonnenschein fand am 19. April die zweite Kommunaltechnik-Veranstaltung der Carl Beutlhauser Kommunal- und Fördertechnik am Großen Arber in Bayerisch Eisenstein statt. Leistungsstarke und professionelle Technik rund um den Unimog, sowie andere Fahrzeuge und Geräte für Kommunen, Städte, Lohnunternehmen sowie Land- und Forstwirte wurden an diesem Tag gezeigt. Betriebsleiter Claus Artmayer freute sich bei der Eröffnung über die hohe Anzahl der fast 750 Besucher und bedankte sich bei seinem Team und den Lieferanten für das hohe Engagement und die Einsatzbereitschaft aller Beteiligten.

Das Gelände an der Talstation war in elf Technikinseln und in einen Bereich für Gebrauchtfahrzeuge aufgeteilt, in denen verschiedenen Aktionen über den Tag verteilt durchgeführt wurden. Die einzelnen Highlights wurden immer über Lautsprecher durchgegeben, so dass alle Interessierten sich immer rechtzeitig an der entsprechenden Insel einfinden konnten.

Im Mittelpunkt stand natürlich der Unimog als Klassiker unter den Mehrzweckgeräteträgern im Kommunalbereich. Zusammengefasst unter den Themenbereichen Winter- und Sommerdienst wurden alle erdenklichen Anbaugeräte rund um den Unimog gezeigt. Im Sommerdienst wurde unter anderem die neuste Technik der MULAG-Mähgeräte, der Kehrmaschinen von AEBI Schmidt und der Mähkombinationen von Dücker vorgeführt. Auf der anderen Seite im Winterdienst fand man Streuer, Schneefräsen und -pflüge der Firmen Kahlbacher, Gmeiner und AEBI Schmidt. Die Beutlhauser Werkstattmeister zeigten auch immer wieder, wie schnell man einen Unimog U218 von Winterdienst auf Sommer und umgekehrt innerhalb kürzester Zeit umrüsten kann, dabei gab es für den einen oder anderen Besucher noch einen praktischen Tipp. Neu war auch der U529 – der Unimog für die Landwirtschaft und die Lohnunternehmer, eine effiziente Lösung für alle Einsätze zwischen Äcker, Straßen und Silo.

Der österreichische Hersteller Lindner zeigte Kommunaltraktoren und Transporter mit diversen Aufbaugeräten, wie einem Loipenspurgerät und einer Seilwinde. Das Team aus Kundl/Tirol gab vor allem einen Einblick in die neue ZF-Stufenlostechnologie der Unitracs.

Erstmalig konnten auch Fahrzeuge der Kärcher Kommunaltechnik genauer unter die Lupe genommen werden. Vorort konnten sich alle interessierten Besucher über die vielfältige Einsetzbarkeit, beispielsweise bei der Nassreinigung oder Grünpflege der MIC-Modelle informieren. Gezeigt wurde auf dieser Insel auch ein neues Heizwassergerät von Oeliatec, um ökologisch und effizient Unkraut zu bekämpfen.

Wer eine nachhaltige Mobilitätsanforderung zu erfüllen hat, war bei der Firma ISEKI genau richtig. Die Elektrotransporter der Reihe Goupil punkteten nicht nur durch einen geräuschlosen und emissionsfreien Betrieb, sondern auch durch eine große Vielfältigkeit. Ausgestattet mit einem Sinkkastenreiniger der Firma Schmailzl zum Beispiel konnte dies auch selbst getestet werden.

Die Beutlhauser-Gruppe selber war aber auch mit den Bereichen Safe Work und Smart Systems, sowie einer Auswahl von verschiedenen Geräten und Maschinen, wie einem Liebherr Lader, einem Linde Dieselstapler und einem AVANT Multifunktionslader der Sparten Baumaschinen/-geräte und Flurförderfahrzeugen vertreten. Bei Safe Work konnten sich die Besucher um das umfassende Dienstleistungsangebot zu Arbeitssicherheit, Gefahrenstoffmanagement, Brand-, Explosions- und Gesundheitsschutz informieren. Gemeinsam mit dem Erfurter Softwareentwickler NOVASIB stellte Beutlhauser Smart Systems die neuen Möglichkeiten zur Prozessdaten-Erfassung vor. Mit der mobilen Betriebsdatenerfassung für den Straßenunterhalt können mittels GPS-Technologien nicht nur genaue Positionsbestimmungen durchgeführt werden, sondern auch Leistungssteigerungen hervorgerufen werden.

Auf einem extra ausgewiesenen Bereich konnten den ganzen Tag verschiedenen Fahrzeuge zudem Probe gefahren werden. Ein Lindner Unitrac 112 LDrive, ein Kärcher MC 130 und einem Hansa APZ, sowie unterschiedlichste Unimog Modelle standen hier zur Verfügung. Das Angebot wurde von den Besuchern sehr gut angenommen und auch kleinere Wartezeit wegen der großen Nachfrage sind dafür gerne in Kauf genommen worden.