22. August 2016 | Beutlhauser-Gruppe

Das „Rheingold“ von Wagner mit Unterstützung von Beutlhauser

Wie passen Maschinen wie ‪Stapler, ‪Unimog oder ‪Hebebühne in eine Operninszenierung von Wagner?

Das fragten sich wahrscheinlich viele Besucher und waren nach der Inszenierung durchaus davon begeistert. Je nach Szene wurden die Opernsänger mal mit zwei Staplern hochgefahren, mal mit der Hebebühne und einer der zwei Riesen (angezogen als Bauarbeiter, da sie die Erbauer von Walhall waren) fuhr sogar während der Oper mit dem Unimog U4023.

Die Sänger waren sehr gut aufeinander abgestimmt und klar verständlich. Trotz der trockenen Thematik, die so eine Wagner Oper mit sich bringt, überraschte die Inszenierung alle Gäste (insgesamt über die drei Tage 1300 Besucher) positiv.

Wegen des schlechten Wetters fand leider die Premiere (am Freitag, 12. August) in der Klosterkirche Aldersbach und nicht draußen auf der kleinen Seebühne statt. Am Samstag und Sonntag durften sich die Besucher dann auf das Open Air Spektakel freuen und sahen die Beutlhauser Maschinen im Einsatz.

Wer die Oper gut kannte, war klar im Vorteil beim Erkennen der Symbole, die durch das Licht- und Projektionskonzept des Medienkünstlers Lillevan an die Fassade des Klosters projiziert wurden. Die rund 100 Musiker aus dem jungen Krakauer Beethoven Academy Orchestra unter der Leitung von Andreas Spering beeindruckten die Gäste sehr.

„Wir waren sehr über den unkonventionellen Einsatz der Maschinen überrascht und freuen uns sehr, dass wir bei dieser ungewöhnlichen und tollen Inszenierung der Wagner Oper in Aldersbach dabei sein durften.“ so Dr. Thomas Burgstaller.

Autor: Antoniya Hasenöhrl
Geschäftsbereiche: Baugeräte, Flurförderzeuge, Kommunaltechnik, Beutlhauser-Gruppe
Standort: Passau